Rathaus
Stadtrat gibt 214 Millionen Euro für die Sanierung städtischer Schulen frei
Vierzehn Gebäude sollen bis 2029 saniert werden. Die Opposition hält den Zeitplan für zu zögerlich, Elternbeiräte fordern Übergangslösungen für den Unterricht.

Von Sepp Brandhuber, Leiter Lokalpolitik
Veröffentlicht am 12. September 2026, 12:40 Uhr
Berichtet seit 1998 aus dem Münchner Rathaus und kennt die Haushaltspläne der Stadt im Detail.
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Der Münchner Stadtrat hat am Mittwoch ein Sanierungspaket für vierzehn Schulgebäude beschlossen. Vorgesehen sind 214 Millionen Euro, verteilt auf vier Haushaltsjahre. Den größten Anteil erhalten zwei Berufsschulen in Giesing und eine Grundschule in Moosach, bei der Brandschutz und Elektrik komplett erneuert werden.
Das Bildungsreferat rechnet mit einem Baubeginn im Frühjahr. Während der Arbeiten sollen Klassen in Containeranlagen auf den Pausenhöfen unterrichtet werden. Elternbeiräte kritisieren, dass die Standorte der Container erst im Dezember feststehen.
Die Opposition nennt den Zeitplan zu langsam. In der Debatte verwies sie auf 61 weitere Gebäude mit festgestelltem Sanierungsstau. Die Referentin für Bildung und Sport hielt dagegen, dass die Kapazitäten der Planungsbüros begrenzt seien.
Finanziert wird das Paket aus Rücklagen und einem Zuschuss des Freistaats von 48 Millionen Euro. Die Verwaltung soll dem Stadtrat halbjährlich über den Baufortschritt berichten, der erste Bericht ist für Mai angekündigt.
Zahlen zum Thema
- Beschlossene Summe
- 214 Millionen Euro
- Gebäude im Programm
- 14
- Fertigstellung geplant
- 2029
Über Sepp Brandhuber

Leiter Lokalpolitik
Sepp Brandhuber kam 1998 in die Redaktion und leitet seit 2011 das Ressort Lokalpolitik. Er verfolgt Stadtratssitzungen, Haushaltsberatungen und Bürgerbegehren von der Antragstellung bis zur Umsetzung.
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