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Wiesn 2026

Oktoberfest 2026: Anreise, Öffnungszeiten und Tipps für die letzten Wiesntage

Das 191. Oktoberfest läuft noch bis Sonntag, 4. Oktober. Wie Besucher am besten zur Theresienwiese kommen, wann die Zelte öffnen und was am langen Feiertagswochenende zu beachten ist.

Porträt der Redakteurin Katrin Ostermeier

Von Katrin Ostermeier, Redakteurin für Verkehr und Stadtentwicklung

Veröffentlicht am 25. September 2026, 09:30 Uhr

Begleitet seit 2014 den Ausbau von S-Bahn, Tram und Radwegen in München.

Lesedauer rund 5 Minuten

Besucher in Tracht gehen in der Abenddämmerung über die Theresienwiese, im Hintergrund die Bavaria, Festzelte und ein Riesenrad
Abends auf der Theresienwiese: Wer nach 18 Uhr kommt, findet in den Zelten meist nur noch mit Reservierung einen Platz.

Das 191. Oktoberfest geht in seine zweite Hälfte. Seit dem Anstich am Samstag, 19. September, strömen täglich Hunderttausende auf die Theresienwiese. Offizielles Ende ist am Sonntag, 4. Oktober. Weil der Tag der Deutschen Einheit in diesem Jahr auf einen Samstag fällt, rechnen Stadt und Wirte am letzten Wochenende mit besonders vollen Zelten.

Die wichtigste Empfehlung der Stadt bleibt unverändert: Wer zur Wiesn will, sollte öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Rund um die Theresienwiese gibt es keine Parkplätze für Besucher, zahlreiche Straßen im Umfeld sind gesperrt. Der U-Bahnhof Theresienwiese liegt direkt am Festgelände und wird von den Linien U4 und U5 angefahren. An Spitzentagen wird er zeitweise nur für den Ausstieg genutzt oder ganz geschlossen. Dann lohnt der Weg über die Haltestellen Goetheplatz, Poccistraße oder Schwanthalerhöhe.

Auch der Hauptbahnhof ist zu Fuß in etwa fünfzehn Minuten erreichbar. Viele Besucher aus dem Umland steigen dort aus der S-Bahn oder dem Regionalzug und gehen den Rest über die Schwanthalerstraße. Die MVG setzt während der Festtage Verstärkerzüge ein und verlängert den Takt in den Abendstunden.

Die Festzelte öffnen werktags um 10 Uhr, an Samstagen, Sonntagen und am Feiertag um 9 Uhr. Ausgeschenkt wird bis 22.30 Uhr, in den meisten großen Zelten ist um 23.30 Uhr Schluss. Einzelne kleinere Betriebe haben länger geöffnet. Fahrgeschäfte laufen in der Regel bis 23.30 Uhr.

Ohne Reservierung haben Besucher an Werktagen bis zum frühen Nachmittag gute Chancen auf einen Tisch. Viele Wirte halten Bereiche für spontane Gäste frei, die aber am Abend und am Wochenende schnell voll sind. Wer im Zelt keinen Platz findet, weicht auf die Biergärten vor den Zelten oder die kleineren Festhallen aus.

Taschen und Rucksäcke mit mehr als drei Litern Volumen sind auf dem Gelände nicht erlaubt. Für größeres Gepäck stehen an den Eingängen Aufbewahrungsstellen zur Verfügung. Glasflaschen, Spraydosen und Pyrotechnik sind ebenfalls verboten. Die Polizei und das Kreisverwaltungsreferat raten außerdem dazu, Wertsachen eng am Körper zu tragen.

Für Familien lohnt vor allem der Dienstag. Dann gelten an vielen Fahrgeschäften und Imbissständen ermäßigte Preise. Kinderwagen dürfen an Wochenenden und am Feiertag ab 18 Uhr aus Sicherheitsgründen nicht mehr auf das Gelände. Die Behindertentoiletten und die Sanitätsstationen sind auf dem Lageplan der Stadt verzeichnet.

Quellen und weiterführende Angaben

Zahlen zum Thema

Zeitraum
19. September bis 4. Oktober 2026
Nächste U-Bahn
Theresienwiese (U4, U5), Goetheplatz (U3, U6)
Ausschank
Werktags ab 10 Uhr, an Wochenenden ab 9 Uhr

Häufige Fragen

Wie lange dauert das Oktoberfest 2026?
Das Oktoberfest 2026 läuft vom 19. September bis einschließlich Sonntag, 4. Oktober 2026.
Welche U-Bahn fährt zum Oktoberfest?
Direkt am Gelände hält die U4 und U5 am Bahnhof Theresienwiese. Alternativen sind Goetheplatz mit U3 und U6, Poccistraße und Schwanthalerhöhe.
Wann öffnen die Wiesnzelte?
Werktags öffnen die Zelte um 10 Uhr, an Wochenenden und am Feiertag um 9 Uhr. Letzter Ausschank ist in der Regel um 22.30 Uhr.
Darf man einen Rucksack mit auf die Wiesn nehmen?
Nur kleine Taschen bis drei Liter Volumen sind erlaubt. Größeres Gepäck kann an den Eingängen abgegeben werden.

Über Katrin Ostermeier

Porträt der Redakteurin Katrin Ostermeier

Redakteurin für Verkehr und Stadtentwicklung

Katrin Ostermeier hat Politikwissenschaft in Regensburg studiert und volontierte bei einer Tageszeitung im Landkreis Ebersberg. Seit 2014 schreibt sie über Verkehr, Wohnen und Stadtplanung in München.

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